Kraftvolle Arbeitsbeziehungen

Man muss sich nicht lieben, wenn man zusammen arbeitet. Respekt vor der Andersheit der Anderen wäre günstig. Die Strahlkraft und Leistungsfähigkeit erfolgreicher Teams, Gremien, Projektgruppen ist meist das Resultat geteilter Wert- und Zielvorstellungen. Das gemeinsame Erzeugen brauchbarer Wirklichkeitskonstruktionen, der konstruktive Umgang mit Unterschiedlichkeit und der Bereitschaft, sich auf die getroffenen Vereinbarungen zu verpflichten sind die Voraussetzungen kraftvoller Arbeitsbeziehungen.

Die Zusammensetzung von Teams ist wichtig

  • Kraftvolle Arbeitsbeziehungen sind das Ergebniss einer sorgfältigen Zusammensetzung von Teams und Arbeitsgruppen.
  • Sie entstehen durch Begegnung und Austausch innerhalb und außerhalb der arbeitsbezogenen Themen und definieren sich über gemeinsame Ziele, Werte und überprüfbare Erfolge.
  • Sie verfügen über systematische Verfahren der Konfliktregelung. Man bekommt sie nicht schmerzfrei.
  • Probleme, Konflikte und Krisen sind die Rohstoffe ihrer Entwicklung. Kraftvolle Arbeitsbeziehungen entstehen nicht zwangsläufig aus Sympathiebekundungen, sondern durch die Erzeugung kollektiver Selbstwirksamkeit und gewürdigter positiver Arbeitsergebnisse.
  • Sie setzen auf Vielfalt und Unterschiedlichkeit. Falsch verstandene Harmonie ist nicht nur eine Entwicklungsbremse, sondern ebenso eine Leistungsbremse. Wenn Sie zudem darin geübt sind trotz ihrer Meinungsverschiedenheiten wechselseitige positive emotionale Resonanzen zu erzeugen, dann wirkt sich dies auch auf die Arbeitsergebnisse aus.